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oder Risikolebensversicherung?

Kapitallebensversicherung oder
Risikolebensversicherung?
Wie kann die Familie am besten abgesichert werden?

Den besten Schutz für die Liebsten, wer wünscht sich
das nicht?

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was ist der Unterschied
    zwischen einer Kapital- und einer Risikolebensversicherung?
  2. Für wen eignet
    sich eine Risikolebensversicherung?
  3. Wie hoch sollten die
    Beiträge einer Risikolebensversicherung bemessen sein?
  4. Was sind die Vorteile
    einer Kapitallebensversicherung und für wen ist sie geeignet?
  5. Hat die
    Kapitallebensversicherung auch Nachteile?
  6. Für
    wen eignet sich die Kapitallebensversicherung?

KapitallebensversicherungEine
immer kleiner werdende Zahl an Einzahlern steht einer immer
größeren Zahl an Rentenempfängern
gegenüber. Dass das Umlagen finanzierte System auf Dauer dazu
führen wird, das zukünftige Generationen von Rentnern
von ihrer monatlichen Rente nicht mehr werden leben können,
ist die Sorge vieler. Deshalb kümmern sich mehr und mehr
Menschen darum, privat für das Alter vorzusorgen oder auch um
die finanzielle Absicherung ihrer Hinterbliebenen. Viele Sparer
entscheiden sich dazu, ihre Familie mit einer Kapitallebensversicherung
abzusichern. Verbraucherschützer hingegen raten eher zum
Abschluss einer Risikolebensversicherung und meinen, für das
Alter sollte mit Hilfe anderer Produkte gespart werden. Die
Verunsicherung bei den Verbrauchern ist dementsprechend hoch. Der
folgende Artikel bietet die wichtigsten Fakten über die
Kapital- und die Risikolebensversicherung im Überblick.

  1. Was ist der
    Unterschied zwischen einer Kapital- und einer Risikolebensversicherung?
  2. Bei einer Kapitallebensversicherung setzt sich der Beitrag des
    Versicherungsnehmers aus zwei Bestandteilen zusammen. Zum einen ist da
    der Sparbeitrag zu nennen, zum anderen der Risikobeitrag. Der
    Risikobeitrag ist dabei eine Gebühr, die der Versicherte an
    die Versicherung zahlt, um seinen Tod entsprechend zu versichern. Der
    Sparanteil hingegen wird verzinslicht angelegt oder in einen Fond
    eingezahlt. So oder so wird er dem Versicherungsnehmer jedoch am Ende
    der Vertragslaufzeit zur Verfügung gestellt. Die
    Risikolebensversicherung sichert hingegen lediglich die finanziellen
    Folgen aus dem Tod der versicherten Person ab.
    Die Hinterbliebenen erhalten also nach dem Tod des Versicherungsnehmers
    eine vorher festgelegte Summe. Genau wie bei einer
    Haftpflichtversicherung wird also lediglich das Risiko versichert,
    jedoch kein Geld angespart. Als Kapitalanlage kann eine
    Risikolebensversicherung also nicht genutzt werden. Entsprechend
    niedriger sind natürlich auch die Beiträge der
    Risikolebensversicherung im Gegensatz zu denen der
    Kapitallebensversicherung.

  3. Für
    wen eignet sich eine Risikolebensversicherung?
    Wer Alleinverdiener
    ist und eine Familie versorgt, sollte über
    den Abschluss einer Risikolebensversicherung nachdenken. Gerade
    Familien mit kleinen Kindern haben einen hohen finanziellen Aufwand.
    Wird eine Immobilie gekauft oder es wird gebaut und wird dafür
    ein Kredit aufgenommen, verlangt die Bank in aller Regel eine
    Absicherung des Kredites. In diesem Fall sollte die Höhe der
    Versicherungssumme der Höhe der Darlehenssumme entsprechen,
    sodass die Hinterbliebenen im Fall des Todes des Alleinverdieners, in
    der Lage sind, die Schulden bei der Bank zu begleichen. Haben die
    Hinterbliebenen selbst nur einen geringen Rentenanspruch, wird
    ebenfalls häufig zum Abschluss einer Risikolebensversicherung
    geraten.





  4. Wie hoch
    sollten die Beiträge einer Risikolebensversicherung bemessen
    sein?
    Stiftung Warentest
    empfiehlt, dass die unterste Grenze der Summe der
    Risikolebensversicherung das Drei- bis Fünffache des
    Jahreseinkommens nicht unterschreiten sollte. Wer also 30.000 Euro im
    Jahr verdient, sollte eine Versicherung abschließen, die
    mindestens 90.000, besser aber 150.000 Euro ausschüttet. Zudem
    ist eine lange Laufzeit empfehlenswert. Wer Kinder hat, sollte den
    Vertrag so lange laufen lassen, bis diese ihre Ausbildung oder ihr
    Studium abgeschlossen haben.




    Die Höhe
    der zu zahlenden Beiträge ist unter anderem
    vom Gesundheitszustand des Versicherten abhängig. So zahlen
    Raucher beispielsweise mehr, als Personen, die nicht rauchen. Bei hohen
    Todesfallsummen ist zudem, vor dem Abschluss, meist ein
    Gesundheitscheck nötig. Bis 2012 zahlten Frauen etwas weniger
    als Männer, da sie statistisch gesehen länger leben.
    Heute gelten Unisex-Tarife. Da die Prämien, je nach Anbieter,
    stark variieren können, ist ein Preisvergleich immer
    lohnenswert. Zudem kann es sinnvoll sein, wenn eine mit der Zeit
    sinkende Versicherungssumme vereinbart wird. Sind die Kinder
    beispielsweise aus dem Haus und muss die Versicherungssumme im Fall des
    Todes des Versicherungsnehmers nur noch die Ehefrau versorgen, ist es
    günstiger, wenn die Summe entsprechend angepasst wird.




    Wollen Ehepartner
    sich gegenseitig absichern, könne sie einen
    sogenannten „verbundenen Vertrag“
    abschließen. Dieser ist, in der Regel, günstiger,
    als wenn zwei einzelne Verträge abgeschlossen werden. Sind
    Risikolebensversicherung
    Partner nicht verheiratet und stirbt einer der beiden, steht dem andere
    keine gesetzliche Hinterbliebenenrente zu. Deshalb ist es in solch
    einem Fall ratsam, wenn die Partner getrennte Verträge
    abschließen und den jeweiligen Partner als
    Begünstigten einsetzen.




    Wie
    erwähnt, handelt es sich bei der Risikolebensversicherung
    nicht um eine Kapitalanlage. Es besteht jedoch die Option, die
    Risikolebensversicherung in eine Kapitallebensversicherung umzuwandeln.
    Diese Änderung ermöglichen die meisten Versicherer
    ihren Kunden jedoch nur innerhalb eines zeitlichen Rahmens von zehn
    Jahren nach Abschluss des Vertrages.

  5. Was sind die
    Vorteile einer Kapitallebensversicherung und für wen ist sie
    geeignet?
    Ein
    großer Vorteil der Kapitallebensversicherung ist der
    Garantiezins. Es gibt keine andere Sparform, die über mehr als
    30 Jahre einen festen Zins für den Sparbetrag garantiert.
    Zudem können einmal erzielte Jahresprofite nicht wieder
    verfallen. Auch die Möglichkeit, den Sparbeitrag jederzeit zu
    erhöhen, zu verringern oder auszusetzen, empfinden die meisten
    Versicherungsnehmer als positiv. Die garantierten Ansprüche
    aus einer Kapitallebensversicherung können zudem an Banken
    abgetreten werden, damit diese wiederum Kredite in gleicher
    Höhe gewähren.

  6. Hat die
    Kapitallebensversicherung auch Nachteile?

    • Ein Nachteil der
      Kapitallebensversicherung ist, dass diese nicht staatlich
      gefördert wird, wie beispielsweise die Riesterrente.
    • Auch bei
      der Anbieterauswahl sind viele Versicherungsnehmer
      überfordert. Finanzstärke, Renditepolitik und
      Kostenstruktur sind für Laien nur schwer durchschaubar.
    • Ein
      weiterer Contra Punkt ist,
      dass Neuverträge, die ab Januar 2005 abgeschlossen wurden, zum
      Zeitpunkt der Auszahlungen, voll versteuert werden, abzüglich
      der Anzahlungssumme versteht sich. Läuft die
      Kapitallebensversicherung also zwölf Jahre und liegt der
      Zeitpunkt der Auszahlung nach dem 60. Geburtstag, ist die
      Hälfte der daraus resultierenden Erträge zu
      besteuern. Wurde jedoch vor dem Januar 2005 ein Vertrag abgeschlossen,
      welcher mindestens zwölf Jahre lief und wurden innerhalb
      dieser
      zwölf Jahre fünf Jahre Beiträge gezahlt, ist
      die Auszahlung komplett steuerfrei.

  7. Für wen eignet
    sich die Kapitallebensversicherung?
    Eine
    Kapitallebensversicherung ist für all jene geeignet, die
    sowohl fürs Alter vorsorgen, als auch ihre
    Angehörigen im Todesfall absichern wollen. So sind
    Kapitallebensversicherungen vor allem für junge Familien, die
    noch nicht genügend Geld für Notfälle
    ansparen konnten, sinnvoll. Genauso können
    Selbstständige von der Kapitallebensversicherung profitieren,
    da sie in der Regel nicht in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen.

Bildquellen:
© Karin & Uwe Annas – Fotolia.com
© FM2 – Fotolia.com

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